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Umwelttipps von Kidds
Unter dem Motto „Rettet unsere Erde“, damit auch wir und unsere Kinder in einer sauberen und lebenswerten Umwelt aufwachsen können.

Die Schüler der „Schulgarten AG“ (Schüler der Klasse 3c und 4c Schuljahr 2009/2010) der Grundschule Burkardroth unter der Leitung von Lehrerin Claudia Klaas geben Informationen und „Klimatipps“ rund um den Klimawandel (Treibhauseffekt, Fossile Brennstoffe, StromfressmonsterGrünfutter für unser Klima und Energiesparlampen).




Umweltschule - TreibhauseffektTreibhauseffekt erwärmt unsere Welt

In den letzten 100 Jahren ist die Temperatur auf der Erde um fast 1 Grad C gestiegen. Für die nächsten 100 Jahre wird erwartet, dass es etwa 3 Grad wärmer wird. Dadurch wandelt sich unser Klima schneller als früher. Unsere Welt wärmt sich durch den Treibhauseffekt auf.

Wir Menschen verursachen diesen Klimawandel. Z. B. verbrennen wir fossile Rohstoffe, um Strom zu gewinnen. Dabei entstehen Gase, die in die Atmosphäre aufsteigen. Sie speichern die Hitze der Sonne wie in einem Gewächshaus. Die Folgen der Klimaerwärmung sind schon sehr deutlich. Unser Klima gerät mehr und mehr durcheinander. Die Gletscher und die Eismassen am Nord- und Südpol schmelzen. Dadurch steigt der Meeresspiegel. Viele kleine Inseln wird es irgendwann dann nicht mehr geben. Naturkatastrophen wie Stürme, Überschwemmungen, Hitzewellen, große Trockenheiten und Waldbrände häufen sich. Dadurch sind viele Menschen, Tiere und Pflanzen in Gefahr. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.

Deshalb wollen wir, die Grundschüler aus Burkardroth etwas tun, um unser Klima zu schonen und die Erde zu retten, denn:

Treibhausefekt - Motivaiton Kopie 

Eure Anna-Lena, Tabea, Carina, Selina und Paulina



 

Klimatipp:

Geht hier aus dem Haus, macht das Licht doch aus!



Immer wieder reden alle Leute vom Treibhauseffekt! Aber was ist der Treibhauseffekt eigentlich?

In einem Treibhaus ist es besonders warm. Der Grund dafür ist die Sonne, die hinein scheint und die Luft dort drinnen aufwärmt. Diese warme Luft kann nicht wieder hinaus. Jetzt fragst du dich bestimmt: „Was hat das mit unserer Erde zu tun?“ Unsere Erde ist von einer Gasschicht umgeben. Diese Schicht besteht zum größten Teil aus Sauerstoff, Wasserdampf, Stickstoff und CO2 (Kohlendioxid). Sie funktioniert bei unserer Erde genauso wie die Fenster beim Treibhaus: Die Sonnenstrahlen lässt sie hindurch und hindert die Wärme daran zu entweichen.



 Wie entstehen fossile Brennstoffe?

Fossile Brennstoffe

Dass es diese Schicht gibt, ist sehr gut, sonst wäre es nämlich ungemütlich kalt bei uns: So ungefähr: minus18 Grad Celsius. Hätten wir, die Menschen nicht vor ungefähr 200 Jahren angefangen, fossile Brennstoffe zu verbrennen, wäre das alles kein Problem und würde ganz gut funktionieren. Aber überall da, wo Holz, Kohle, Benzin oder Öl verbrannt wird, entstehen Treibgase, vor allem aber CO2 (Kohlendioxid). Je mehr von diesen Gasen entstehen, desto wärmer wird es auf unserer Erde. Diese Gase steigen in die Atmosphäre auf und speichern dann die Hitze der Sonne wie in einem Gewächshaus.

Eure Kim, Sophia und Raphael


Klimatipp:

Lass das Auto öfters mal stehen. Zu Fuß gehen ist gesund, schont die Umwelt und den Geldbeutel!



StromfressmonsterDie „Stromfressermonster“

Beim Verbrennen von fossilen Brennstoffen entsteht Kohlendioxid (CO2)! CO2 ist das Treibhausgas, das am meisten für die Erwärmung der Erde verantwortlich ist. Auch Tiere und Menschen geben beim Ausatmen CO2 ab, Pflanzen brauchen es sogar um zu wachsen, sie bestehen aus Kohlenstoff. Die fossilen Brennstoffe Öl, Erdgas und Kohle sind noch vor der Zeit der Dinos aus abgestorbenen Pflanzenteilen entstanden. (Im letzten Artikel war dazu eine Abbildung). Verbrennen wir diese "umgewandelten Pflanzen“, entsteht aus dem gespeicherten Kohlenstoff das CO2 Gas.

„Was hat das alles mit dem Strom zu tun?“

Klar, wenn du Strom aus der Steckdose nimmst, verbrennst du selber keine Kohlenstoffe. Aber: Zur Herstellung deines Stromes müssen Brennstoffe in Kraftwerken verbrannt werden. Dieser Strom kommt dann zu dir nach Hause. Wie? Natürlich über die Stromleitungen! Das bedeutet:

Je mehr Strom du verbrauchst, desto mehr CO2 wird erzeugt!

Immer dann, wenn wir ein elektrisches Gerät benutzen, verbrauchen wir Strom. Ist ja logisch. Es gibt aber auch „Stromfressermonster“, die fressen nämlich Strom, ohne dass direkt etwas läuft. Viele Geräte sind nämlich gar nicht wirklich aus, wenn wir sie nur mit der Fernbedienung ausschalten, z.B. CD-Spieler, Fernseher oder alle anderen mit Stand-by-Betrieb oder Handy-Ladegeräte, Laptop-Netzstecker und alle anderen Arten von Netzsteckern, auch wenn nichts geladen wird.

Überall da, wo ein Lämpchen oder etwas anderes an einem Gerät leuchtet, was eigentlich aus ist, wird Strom verbraucht. Ziehe am besten den Stecker oder benutze eine Steckdosenleiste mit Knopf zum ganz Ausschalten.

Stromfressmonster  

Eure: Celina, Ramona, Lukas, Julius und Tim


Klimatipp:

Geh lieber raus, und mach den Fernseher aus! Aber richtig!!!

Willst du abends ins Bett gehen, dann sollst du kein Licht am Fernseher mehr sehen!



Grünfutter für unser Klima!


Die Menschen brauchen Sauerstoff zum Leben, die Pflanzen dagegen Kohlenstoffdioxid.

Durch die Spaltöffnungen - das sind winzige Löcher in den Blättern der Pflanzen -nehmen sie das Gas auf und stellen dann aus Sonnenlicht, Wasser und dem CO2 Zucker und Stärke her. Das ist dann ihre Nahrung.

Man nennt diesen Vorgang Photosynthese.

Umweltschule - Grünfutter

Eine Buche, die 20 Meter hoch ist, speichert pro Jahr durchschnittlich 3 Tonnen CO2!

Du und ich - jeder von uns verursacht pro Jahr etwa 10 Tonnen CO2. Das wiegt ungefähr so viel wie 10 Autos.

Wichtig ist, dass du einen einheimischen Baum pflanzt, sonst können unsere Tiere hier nämlich nichts damit anfangen.

Zum Beispiel: Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Erle, Esche, Linde, Mehlbeere, Pappel, Ulme, Weide, Walnuss und viele Obstbäume.

Umweltschule - Grünfutter Leute ohne Garten können ihre Terrasse oder ihren Balkon bepflanzen.
Aber auch hier gilt: Einheimische Blumen sind besser!

Auch Wiesensalbei, Flockenblume, Kamille oder Küchenschelle sehen toll aus und sind außerdem noch Insektennahrung.


Euer: Johannes, Jonas, Lukas, Julius und Marsel 



Aufruf:

Leute, pflanzt Bäume! Das hilft nicht nur unserem Klima.Ein Baum sieht schön aus und ist Wohnung und Lebensraum für viele Tiere



Hellen Köpfchen geht ein Licht auf!

Beim Einschalten des Lichts wird es hell, aber auch sehr heiß. Nur ungefähr 5 Prozent des Stromes wird zu Licht, der Rest wird in Wärme umgewandelt. Der Glühdraht in einer Glühbirne wird ungefähr 3000 Grad heiß.
Normale Glühbirnen sind richtige Energieverschwender!

Doppelt sparen – mehr Geld für weniger Energie

Energiesparlampen haben eine Leistung von 7 bis 15 Watt und sind genauso hell wie normale Glühbirnen, die zwischen 60 und 100 Watt leisten. Sie benötigen also nur 1/5 der Energie, das heißt auch nur 1/5 CO2.

Außerdem gehen sie nicht so schnell kaputt. Eine Energiesparlampe hält ungefähr 15.000 Stunden, eine normale Birne nur 1000 Stunden.

Energiesparlampen kosten zwar etwas mehr Geld, du kannst aber auch ganz schön sparen:

Energiesparlampen - Berechnung 

Also, jetzt geht’s los:
Glühbirnen kontrollieren und gegen Energiesparlampen austauschen.

Aber Vorsicht:
Niemals Birnen anfassen, die an sind. Sie sind, wie du jetzt weißt, sehr heiß, Außerdem könntest du einen Stromschlag bekommen.

Wenn du schon lauter Energiesparlampen hast, bist du auf dem besten Weg ein Klimaschützer zu werden! Aber auch hier gilt:
Der Letzte macht das Licht aus!

Eure: Linda, Gwendolyne und Elena


Klimatipp:

Nimm Energiesparlampen!