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Umbau der Lauterer Kreuzung zum Kreisverkehr

Landwirtschaftliche Flurwege sind keine Umleitungen!
Dort erfolgen kontinuierliche verstärkte Kontrollen!

Wie hinreichend bekannt, soll die Lauterer Kreuzung zum Kreisverkehr umgebaut werden. Bauträger ist das Staatliche Bauamt Schweinfurt. Am 18. April 2018 fand die Baueinweisung vor Ort statt. Zugegen waren (neben dem Auftragnehmer, der Fa. STRABAG, Schwarzach), Mario Urschlechter (Ortsreferent von Zahlbach), Vertreter der Polizei, Straßenverkehrsbehörde, Busunternehmen und dem Markt Burkardroth (Christian Metz, Reiner Hillenbrand und Gerhard Zeller).

Der ursprünglich anvisierte Baubeginn (02. Mai) wird sich wahrscheinlich in die zwanzigste Kalenderwoche verschieben, so die Vertreter der Baufirma. Der Verkehr könne immer fließen - er werde mit Ampeln geregelt, die möglichst kurz geschaltet sein sollen. Angestrebt werde ferner, die Bushaltestellen immer offen zu halten (ggf. könne es aber baubedingt zu kleineren örtlichen Veränderungen kommen).

Die Arbeiten selbst sind in mehreren Abschnitten beabsichtigt. Als erstes ist es geplant, die Fahrbahndecke von der Kreuzung aus in Richtung Poppenroth auf 655 Meter abzufräsen und neu herzustellen (dafür ist ein Zeitfenster von zwei bis drei Wochen vorgesehen). Danach werde eine zweispurige, schwerlasttaugliche Baustellenumfahrung angelegt (von der Einfahrt zum Sportheim über den Pendlerparkplatz auf die dann neue B 286). Später sei dies auch auf der anderen Seite angedacht, aber nur einspurig: von Poppenroth aus kommend als Umfahrung in Richtung Burkardroth. So könne am Kreisel selbst gut gearbeitet werden, dessen Fertigstellung im September beabsichtigt ist. Nach Rückbau der Baustellenumfahrungen werde der Pendlerparkplatz mit 48 Stellplätzen neu angelegt und gut an die Bushaltestellen angebunden.

Über den vorgesehenen Ablauf der wichtigen Baumaßnahme wurde kürzlich der Marktgemeinderat informiert, der sich dabei auch gleich mit potentiellen Ersatzwegen beschäftigte, die sicherlich Autofahrer als Umfahrung der Ampeln suchen werden. Die sind in dem ganzen Bereich vorhanden, z. B. zwischen Zahlbach und dem Schweinemastbetrieb nahe der B 286 (vom „Döllengraben“ bzw. vom „Langen Trieb“ aus hinauf) oder über den Grüngutsammelplatz hinauf zur Stralsbacher Kreuzung. Einige werden bedauerlicherweise so schon stark widerrechtlich genutzt. Diese Flurwege sind aber nur für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegeben und vertragen keinen Gegenverkehr. Nachdem die Gemeinde sich die Banketten nicht kaputt fahren lassen will, wurden entsprechende Weichen gestellt.

Wir weisen deshalb schon im Vorfeld ausdrücklich darauf hin, dass die Flurwege keine Umleitungen sind! Darauf wird auch dort selbst noch einmal mit entsprechenden Zusatzschildern groß hingewiesen. Verstöße werden, das sei ebenfalls unmissverständlich gesagt, nicht nur nicht geduldet, sondern ausnahmslos zur Anzeige gebracht! Es erfolgen kontinuierliche verstärkte Kontrollen (auch abends und an den Wochenenden!), nicht nur durch die Polizei, sondern durch die Gemeinde selbst bzw. beauftragte externe Erfüllungsgehilfen. Wir können abschließend also wirklich nur eindringlich anregen, lieber fünf Minuten eher loszufahren.