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Kapelle in Zahlbach
Die Kreuzkapelle am Zahlbacher Kreuz
Dieses Kleinod im Markt Burkardroth findet man, wenn man gut zwei Kilometer den Feldweg vom Döllengraben in Zahlbach Richtung Waldfenster entlang, vorbei an den „Fünf Wunden“, wandert.
Die Kapelle liegt am Waldrand inmitten einer sehr gepflegten und imponierenden Anlage mit Kreuzwegstationen, Kreuz und Marien-Grotte. Die Kreuzkapelle wurde, wie auf dem Stein über der Eingangstüre festgehalten ist, 1735 von Sebastian Haseney, Walbach, und Kaspar Schmitt, Zahlbach, gestiftet. Im Inneren befindet sich ein kleiner Altar auf dessen Altarblatt die Kreuzigung Jesu abgebildet ist. Davor ist eine Pieta auf dem Altar platziert. Links und rechts runden Plastiken des Hl. Josef, des Hl. Sebastian, des Hl. Wendelinus und des Hl. Judas Thaddäus, das beeindruckende Bild ab. Diese wurden, den Aufzeichnungen von Josef Wabra zu Folge, im 20. Jahrhundert geschaffen. Die Kapelle befindet sich in einem sehr guten baulichen Zustand, denn sie wurde bereits mehrmals renoviert und in Stand gesetzt. Früher wurde, der Überlieferung nach, zum Zahlbacher Kreuz eine Wallfahrt veranstaltet, da die Kapelle sehr weit außerhalb der Pfarrei liegt. Heute wird sie für Marienandachten sowie privat besucht.

Text und Fotos: Kathrin Kupka-Hahn

Fotos:
Zahlbacher Kreuz – Aussen
Zahlbacher Kreuz – Innen