Aktuelle Informationen zu den Multifunktionsspielflächen.
Einweihung der Multifunktionsspiel- und Skaterflächen am 28. Oktober
Die Multifunktionsspielflächen finden bei den Kindern und Jugendlichen großen Anklang. Rechtzeitig vor den Herbstferien wurden sie offiziell eröffnet und erhielten Gottes Segen (von Kaplan Thomas Menzel bzw. Pfarrer Jochen Wilde). Stefan Matthes umrahmte die Feierstunden harmonisch mit seiner Trompete. Die Einweihungen wurden mit Aktionen der örtlichen Kindergärten und Schulen begleitet, bei denen wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken. Der Kindergarten St. Elisabeth in Premich dichtete speziell für diesen Anlass sogar ein Lied um.
Das Durchschneiden der in den Farben des Marktes Burkardroth gehaltenen Bänder blieb den Kids vorbehalten.
Bürgermeister Waldemar Bug danke allen Beteiligten, die in dieses große Projekt mit eingebunden waren bzw. es weiterhin begleiten werden.
Multifunktionsspielflächen - Einweihung
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Vielfältige Spiel- und
Sportmöglichkeiten
Die Multifunktionsspielflächen in Premich, zwischen Burkardroth und Wollbach sowie zwischen Katzenbach und Lauter verbessern das örtliche Freizeit-, Erholungs-, Spiel- und Sportangebot für Jugendliche und begünstigen im Windschatten zudem die vielfältigen Aktivitäten der nahen Kindergärten und Schulen.
Sie sind zentral gelegen, ca. 12 m x 20 m groß und frostsicher aus Asphalt hergestellt. Um sie im Winter bei entsprechenden Außentemperaturen fluten und als Natureisflächen nutzen zu können, erhielten sie ein ganz leichtes Gefälle zum Mittelpunkt und eine Umrandung mit Rundbordsteinen. Sie haben zwei massive Bolztore, die mit Basketballkörben kombiniert sind. Die Felder sind mit Holz komplett umrandet: an den seitlichen spielfeldbegrenzungen ein Meter hoch und auf den Torseiten drei Meter hoch. Diese Arbeiten führt momentan die Fa. Peter Kleinhenz aus Stangenroth durch.
Aufgrund der Beschaffenheit der Flächen sind sie vielfältig nutzbar. Im Besonderen können sie auch genutzt werden, wenn z. B. Rasenflächen zu nass sind, Spiele an der frischen Luft aber bei festem Untergrund möglich sind. Denkbar sind darauf u. a.: Kleinfeld-Fußball, Kleinfeld-Tennis, Volleyball, Basketball, Handball, Faustball, Völkerball, Streethockey oder Eishockey. Auch Kugelspiele (z.B. Boule, Boccia, Murmeln oder Kegeln) und Tanzvorführungen sind möglich.

Jugendliche bei der Auswahl eingebunden
Alle drei Plätze flankieren zusätzliche, asphaltierte Flächen, auf denen Skater auf ihre Kosten kommen. Damit sie auch den Nerv der Kids treffen, wurde das entsprechende Mobilar gemeinsam mit ihnen im Vorfeld einvernehmlich abgestimmt und ausgewählt. Die Teile sind auf ihren ausdrücklichen Wunsch aus Beton: insbesondere wegen der optimalen Fahreigenschaften. Sie dürften im Vergleich zu anderen Werkstoffen auch verletzungssicherer und leichter sauber zu halten sein. Sie haben keine Hohlräume und Nischen, in denen sich Abfälle sammeln können. Beton gewährleistet eine homogene Oberfläche ohne überstehende Schrauben oder Splitter und Kanten. Verankerungen sind aufgrund des Eigengewichts nicht nötig.
Die robusten „Obstacles“, so der Fachbegriff für die einzelnen Komponenten/Hindernisse, kommen von der Fa. Sportstones Hofmann Betonteile GmbH aus Elsenfeld am Main und bieten ein Höchstmaß an Vandalismussicherheit und Witterungsbeständigkeit. Ihre hohe Masse ist zudem Garant für minimale Lärmentwicklung. Laut Lärmschutzgutachten entsteht beim Befahren der Elemente, im Gegensatz zu dünnwandigen Hohlkörperelementen kein Eigengeräuschanteil. Sie wurden aus einem hochfesten Beton, entsprechend der Festigkeitsklasse C 55/67, gefertigt und sind zweilagig armiert. Sie wurden in Sichtbetonqualität produziert und benötigen daher keine Beschichtung der Lauffläche. Kantenschutzwinkel, Coping-Rohre und Curbs sind feuerverzinkt bzw. in Edelstahl. Jeder Platz erhält eine Quater Pipe mit Table, eine Transition Pyramide oder Gap mit Ledge sowie eine Eck-Radius-Curb. Allein für die neun Skater-Elemente addieren sich Gesamtkosten in Höhe von rund 43.000 Euro.
Gut angelegtes Kapital
Alles in allem kosten die drei Multifunktionsspiel- und Skaterflächen den Markt Burkardroth rund 186.000 Euro.
Vom Amt für Ländliche Entwicklung wurde der Gemeinde dafür ein Zuschuss in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Kosten bewilligt. Die Höchstfördersumme für die drei Anlagen wurde auf 75.000 Euro festgesetzt. Im Bescheid vom 16. Juni 2010 stellt das Amt fest: dass die Anlagen der Förderung der Dorfgemeinschaft dienen, damit das bedarfsgerechte Freizeit-, Sport- und Erholungsangebot für die Dorfjugend ortsnah angeboten und verbessert werden kann, was die Lebens- und Wohnortqualitäten erheblich erhöht. In der abschließenden Gesamtwürdigung heißt es:
„Die Plätze sind geeignet, die Attraktivität der Gemeindeteile - insbesondere für junge Familien - zu steigern und damit dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken. Der Jugend wird es möglich, ihre Freizeit vor Ort abwechslungsreich zu gestalten. Sie fördern nachhaltig das Bewusstsein für dörfliche Lebenskultur und stärken die Bindung zum heimatlichen Lebensraum.“
Der Markt Burkardroth bedankt sich beim Amt für Ländliche Entwicklung noch einmal ganz herzlich für die wohlwollende und hohe Zuschussbewilligung. Leitender Baudirektor Robert Bromma wird bei der Eröffnung am
28. Oktober 2010 zugegen sein und Grußworte sprechen.
Ein besonderes „Vergelt’s Gott“ auch an die Theatergruppe Burkardroth für die Spende in Höhe von 1.000 Euro sowie an den Verein für Gartenbau und Landespflege Markt Burkardroth und die offene Ganztagsschule, die Mitte November gemeinsam die Anlage in Burkardroth harmonisch eingrünen werden. In Premich setzt die Eigenheimervereinigung unter der Leitung von Hilmar Wegemer bei passender Gelegenheit geeignete Bäume und Büsche. Allen Helfern, die sich dabei einbringen, sei hiermit ebenfalls herzlich gedankt. Gleiches gilt für Lauter, wo die bedarfsgerechte Eingrünung zu gegebener Zeit durch die Ortsbevölkerung erfolgen wird, so Ortsreferent Siegbert Fehr.
Gute Fahreigenschaften - Witterungsbeständig - Besonders Geräuscharm
Auf Wunsch der Jugend:
Skaterteile aus Vollbeton
Mit dem Bau der drei Multifunktionsspielflächen in Premich, zwischen Burkardroth und Wollbach sowie zwischen Katzenbach und Lauter wurde kürzlich begonnen. Diese Plätze werden zusätzliche, asphaltierte Flächen flankieren, für die dieser Tage auch - nach einvernehmlicher Abstimmung mit den jeweiligen Ortsreferenten und einigen Jugendlichen - das entsprechende Mobilar bestellt wurde. Die Teile sind auf ausdrücklichen Wunsch der Kids aus Beton: insbesondere wegen der optimalen Fahreigenschaften.
Multifunktionsspielfläche in Premich wird in Kürze asphaltiert.Sie dürften im Vergleich zu anderen Werkstoffen auch verletzungssicherer und leichter sauber zu halten sein. Sie haben keine Hohlräume und Nischen, in denen sich Abfälle sammeln können. Beton gewährleistet eine homogene Oberfläche ohne überstehende Schrauben oder Splitter und Kanten. Verankerungen sind aufgrund des Eigengewichts nicht nötig.
Die robusten „Obstacles“, so der Fachbegriff für die einzelnen Komponenten/Hindernisse, kommen von der Fa. Sportstones Hofmann Betonteile GmbH aus Elsenfeld am Main und bieten ein Höchstmaß an Vandalismussicherheit und Witterungsbeständigkeit. Ihre hohe Masse ist zudem Garant für minimale Lärmentwicklung. Laut Lärmschutzgutachten entsteht beim Befahren der Elemente, im Gegensatz zu dünnwandigen Hohlkörperelementen kein Eigengeräuschanteil. Sie werden aus einem hochfesten Beton, entsprechend der Festigkeitsklasse C 55/67, gefertigt und sind zweilagig armiert. Sie sind in Sichtbetonqualität produziert und benötigen daher keine Beschichtung der Lauffläche. Kantenschutzwinkel, Coping-Rohre und Curbs sind feuerverzinkt bzw. in Edelstahl.
Jeder Platz erhält eine Quater Pipe mit Table (l=3,20m; b=2,40 m; h=0,95 m), eine Transition Pyramide oder Gap mit Ledge (l=4,95m; b=3,40 bzw. 2,80 m; h=0,45/0,80 m) sowie eine Eck-Radius-Curb (l=2,50m; b=2,50 m; h=0,30 m). Für die insgesamt neun Teile addieren sich Gesamtkosten in Höhe von rund 43.000 Euro einschließlich Fracht, Montage und Kranentladung.